Davouts vergessener Feldzug

Friedrich Brasch
Davouts Feldzug gegen Mecklenburg im August 1813
Hrsg., mit Anhängen, Karten und einem Vorwort vers. von Tobias Büchen

Davouts Feldzug gegen Mecklenburg

ISBN 978-3-9819597-1-0

Eine vergessene Episode der Napoleonischen Kriege: Während zahlreiche Publikationen sich schon bald nach dem Ende der Napoleonischen Kriege mit den militärischen Ereignissen im Herbst 1813 auseinandersetzten, blieb der Nebenschauplatz Niederlebe/Mecklenburg oftmals nur eine Randnotiz. Friedrich Brasch war der erste, der sich 1860 Davouts Feldzug gegen Mecklenburg 1813 widmete. Vom Aufmarsch der beteiligten Streitkräfte über das Gefecht bei Lauenburg und die Besetzung Schwerins schlägt Davout den Bogen bis zum Gefecht bei Retschow und dem Rückzug der Franzosen auf Hamburg.
Dabei setzt er sich kritisch mit früheren Darstellungen – vor allem der Memoirenliteratur – auseinander. Die historisch-systematische und unvoreingenommene Analyse rückt Absichten und Kenntnisstände der Beteiligten ins rechte Licht. Dabei vermeidet er Spekulationen über ›wahre‹ Absichten, für die sich in den Quellen keine Grundlagen findet. Sein moderner quellenkritischer Ansatz macht Braschs inhaltlich noch immer aktuelle Arbeit besonders wertvoll.

Tobias Büchen hat den Text behutsam überarbeitet, in neue Rechtschreibung übertragen und mit einem Vorwort, drei Karten sowie Gefechtsordnungen ausgestattet. ›Davouts Feldzug gegen Mecklenburg im August 1813‹ ist unverzichtbare Lektüre für jeden an Militärgeschichte, der Napoleonischen Epoche und dem Herbstfeldzug 1813 Interessierten.

2018. Überarb., mit Anhängen und einem Vorwort ausgestattet von Tobias Büchen. 144 S., 14,8  x 21 cm, kart.

€ 14,95

> Interview mit Tobias Büchen im Verlags-Blog

 

Über den Autor

Friedrich Brasch (1804–1874) war Gymnasialrektor in Schwerin und Heimatkundler. Er verfasste Schulbücher und Beiträge zu Mecklenburg in der Napoleonische Epoche. Von ihm ist u. a. erschienen ›Das Grab bei Wöbbelin oder Theodor Körner und die Lützower‹, Schwerin 1861.

Tobias Büchen (geb. 1980) studierte Geschichte und Philosophie in Greifswald und Berlin. Er lebt und arbeitet als Journalist und Fachlektor in Berlin. Er ist auch Herausgeber der Neuausgabe von Robert Brendels ›Die Pläne einer Wiedergewinnung Elsass-Lothringens 1814 und 1815‹.